PK V-1.5
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APRIL 2008
VISUALJOCKEY
PUBLIKATIONSKONZEPT
BACHELOR PROJEKT 2007 / 2008
TIMON CHRISTEN
INSTITUT HYPERWERK HGK FHNW
COACHES M. SCHAUB - S. FISCHER - P. ARNOLD
WEB WWW.VISUALJOCKEY.CH
KONTAKT TIMON.CHRISTEN@STUDENTS.FHNW.CH
VERSION 1.5
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APRIL 2008
DEUTSCH
FRANÇAIS
ENGLISH
videokultur ci cd manufactur
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BACHELOR PROJEKT 2007 / 2008
ABSTRACT ZIEL
Im Rahmen des Diplomprojekts «VisualJockey» von Timon Ziel des Projektes ist es, unterschiedliche Strömungen heraus
Christen entsteht während des Diplomjahres 2007/2008 und des zu kristallisieren, das noch junge Themengebiet einer breiteren
ersten Halbjahres 2009 eine Print-Publikation über innovative Masse näher zu bringen und somit die Weiterentwicklung des
und alternative Projekte und Künstler im VJ-Bereich. Neben dem Genres zu unterstützen.
aktuellen Schaffen internationaler Künstler und Entwickler wird
die Publikation auch einen geschichtlichen Teil sowie Zukunft- Die Publikation dient als Nährboden für zukünftige interkultu-
sentwürfe im Bereich des Vjings beinhalten. relle Projekte und als Wegweiser, der Künstler mit unterschied-
lichen Ausrichtungen und Arbeitsfeldern zusammenführt. Der
1 Die Publikation wird eine umfassende, internationale Betrach- innovative Charakter wird dabei immer in Bezug zu Kultur und
tung des VJings. Zeit gesetzt.
An Hand von Projekten und Beiträgen (z.B. Reportagen) aus aller
2 Ausgehend von der Fragestellung «Welche innovativen bezie- Welt werden dem Leser ein breites Spektrum und die Chancen
hungsweise alternativen Einsatzformen des VJing gibt es; wie des Vjings aufgezeigt, damit die zukünftige Erweiterung und
lassen sie sich nutzen?» werden die Potentiale des VJings für Professionalisierung des Arbeitsfeldes auf ein sensibilisiertes
einen erweiterten Markt - über die Clubszene hinaus - analysiert. Publikum stossen wird.
3 Die Untersuchung geschieht auf der Basis von verschiedensten Formal wird die Publikation überschaubar, strukturiert und in
Projekten und zusätzlich mit Portraits, Interviews und Beiträgen einer abgewogenen Mischung aus Informationen und bildlichem
von Vj`s, Künstlern und Experten mit unterschiedlichen kultu- Material gehalten.
rellen Hintergründen.
ZIELGRUPPE
AUSGANGSLAGE
Bis anhin stellte das Club-Publikum die grösste Zielgruppe des
Das noch sehr junge Themen- und Arbeitsgebiet des VJ`s stellt Visual Jockeys dar. Innerhalb dieses Publikums soll die Publika-
ein äusserst interessantes Forschungsfeld dar. tion zu einer Sensibilisierung führen.
Da bis anhin nur sehr wenig Fachliteratur erschienen ist, bietet
es sich an, das Thema vielschichtig aufzuarbeiten. Das heisst, Da die Publikation neue Arbeitsfelder und Arbeitgeber erschlies-
dass nicht nur eine lokale Entwicklung dokumentiert wird, son- sen soll, sprechen wir neben Vj`s und dem interessierten Club-
dern vor allem auch über den europäischen Tellerrand geschaut Publikum auch Veranstalter, Dj`s, Kulturwissenschaftler, Raum-
wird. Dies ist ein sehr wichtiger Bestandteil der Analyse, da sich und Lichtgestalter, Lightjockeys, Künstler, Architekten oder auch
bereits erhebliche Unterschiede zwischen der abendländischen Agenturen an, die im Messebereich und der Werbung tätig sind.
VJ-Kultur und dem Status Quo in nah- oder fernöstlichen Län- Vereinzelt wird das VJing beispielsweise im Dienstleistungs-
dern ausmachen lassen. sektor schon nachgefragt, deswegen werden auch Gestalter, die
sich in diesem Bereich betätigen, zu Wort kommen.
Als Grundlage der Publikation dient folglich der heutige
Stand der Dinge mit dessen nationalen und internationalen Vj`s sowie Videokünstler, Musiker, Clubs, Hard- und Software-
Tendenzen. Produzenten bilden aber sicherlich den harten Kern der Leser-
schaft.
Die Dokumentation der bisherigen Entwicklung dient als Ver-
ständnisgrundlage für die daraus abgeleiteten Zukunftsszenari-
en und neuartigen Konzepte.
Stehen in diesem Text bestimmte Ausdrücke der Einfachheit halber lediglich in der
maskulinen Form, so ist darunter auch die feminine Form zu verstehen.
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VJING
INSTALLATION
VIDEO
RAUM / AMBIENTE PERFORMANCE
DVD`S
VIDEOKUNST
TV-FORMATE
AV-PRODUKTION
LICHTGESTALTUNG FOOTAGE
MUSIK
DESIGN MESSEBAU METHODE
THEATER / TANZ
REGIE MUSIKVIDEO DIENSTLEISTUNG SOFTWARE
INTERAKTION
CI / GRAFIK
TECHNOLOGIE / UMGANG
INSTRUMENT PRODUKTGESTALTUNG
WERBUNG GAME
INTERIOR DESIGN
EINHEIT ARCHITEKTUR
PUBLIKUM
INSTALLATION
GALERIE
INFORMATION
KOMMUNIKATION
ONLINE / INTERNETBASIERT
SYSTEM
MEDIEN
VERNETZUNG
HARDWARE
Beispiele von Arbeitsfeldern in die ein VJ «expandieren» könnte
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RAHMEN
1 Die Publikation ist grob in drei Teile zu gliedern: Entstehung,
Gegenwart und Vision.
2 In Anbetracht der ernormen Vielzahl von VJ-Projekten gibt es
ein Auswahlverfahren, das sowohl Überschaubarkeit wahrt als
auch eine Auswahl an herausragenden oder exemplarischen
Arbeiten gewährleistet.
Dies erfolgt auch mittels einer Ausschreibung in Zusammenar-
beit mit Festivals und Schulen aus dem Bereich «Neue Medien».
3 Die erhaltenen Projekteingaben werden von Experten unter
den Gesichtspunkten der Kreativität, Innovation im Bezug zur
Kultur und Zeit oder exemplarischen Wert beurteilt, wobei die
ausgewählten Arbeiten dann schlussendlich Eingang in das Buch
finden. Bei der Projektauswahl wird neben diesen Aspekten-
besonders darauf geachtet, dass Projekte aus verschiedenen
Kulturkreisen aufgenommen werden.
4 Der historische Teil sowie die Zukunftsszenarien werden vor
allem in redaktioneller Arbeit entstehen. Der geschichtliche
Abriss wird an Hand von «Meilensteinen» und Pionieren der VJ-
Geschichte relativ knapp und übersichtlich erläutert.
Experimentalfilmer, Multimediakünstler, Softwareentwickler
etc. werden in Form von Reportagen, Interviews und Essays zu
Wort kommen und somit die geschichtliche Zeitachse illustrie-
ren.
5 Für die Zukunftsszenarien werden Autoren aus den Bereichen
der Kulturwissenschaften, des VJings, des Djings, der Kunst,
der Hard-, und Softwareproduktion, Tanz & Theater, Veran-
stalter, Multimediaagenturen usw. um Beiträge und Essays
angefragt.
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ABGRENZUNG GLIEDERUNG
Die Publikation weist eine klare Abgrenzung zu den bisherigen 1 Einleitung (1.1 Haltung / 1.2 Inhalt / 1.3 Prozess)
Erscheinungen im VJing-Bereich auf: 2 Inhaltsverzeichnis (2.1 Überblick / 2.2 Navigation)
1 In der Herangehensweise unterscheidet sich diese Publikation
von bisherigen in dem umfasenden Einblick in verschiedenste 3 Entstehung
Kulturen, dem internationalen Umfang und dem projektorien- An Hand innovativer Projekte, Milestones und wichtigen Persön-
tiertem Aufbau der Publikation. lichkeiten wird der historische Teil abgehandelt: Der verantwort-
liche Redaktor übernimmt die Strukturierung des Inhalts für den
2 Das Themengebiet soll einer breiteren Masse zugänglich ge- Zeitraum von ca. 1850 bis 1990. Der Inhalt wird chronologisch
macht werden, bisherige Erscheinungen waren auf das Zielpubli- auf Basis exemplarischer Projekte aufgebaut. Interviews, Essays,
kum VJ`s ausgerichtet. Artikel etc. verorten die Projekte inhaltlich und stellen sie in
Zusammenhang zur Geschichte des VJings.
3 Der Inhaltliche Aufbau ist auf die Zukunft und die Weiterent- Weiterführende und verweisende Informationen entstehen mit
wicklung des Genres ausgerichtet. Bisherige «erklärten» das Hilfe von Portraits und Interviews von Künstlern, Produzenten,
Vjings auf Grund der Geschichte und dem Status Quo. Filmern etc. sowie durch Infoboxen und Tags.
Auf eine zu detaillierte Beschreibung wird verzichtet, da sie in
anderen Publikationen bereits mehrfach behandelt wurden.
PRODUKTION
Zurzeit sehen wir zwei Möglichkeiten, die Publikation umzusetzen: 4 Gegenwart
Ausgewählte Arbeiten bilden den Kern der Publikation: Projekte
1 «Public on Demand» mit Innovationsgehalt im jeweiligen zeitlichen und kulturellen
Der Leser kann sich die Publikation online individuell zusam- Kontext, aussergewöhnlichen Ansätzen und Vernetzung mit
menstellen und/oder auf den neuesten Stand bringen. Das in PDF anderen Arbeitsfeldern bilden den Ausgangspunkt in diesem Teil
gespeicherte Material wird zur Druckerei geschickt und von dort der Publikation. Die Redaktion verortet und analysiert mit der
direkt an den Kunden versendet. Hilfe von Beiträgen von Künstlern, Experten etc. die Konzepte.
Mithilfe von Portraits und Interviews von Künstlern, Produzenten,
2 Klassische Buchpublikation Filmern etc. sowie Infoboxen und Tags werden weiterführende
Die Publikation wird in klassischer Buchform unter Wahrung des und verweisende Informationen gegeben.
damit verbundenen Redaktionsschlusses erstellt.
Die Möglichkeit einer beigelegten DVD oder CD-ROM ist noch 5 Vision
offen. Dies wird nach der Erarbeitung des definitiven Inhaltes und Die vorgenannten Abschnitte schaffen die Grundlage für den
Struktur entschieden. Schlussteil: Theoretische Arbeiten, Prototypen, visionäre Kon-
zepte und spektakuläre Visionen bilden den Abschluss der Publi-
kation und führen zu einem Ausblick in die Zukunft der VJ-Szene.
6 Glossar, Index
7 Impressum